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   die Hobbybrauer


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Sind Streiks temperaturabhängig?

Ich hätte nie gedacht, dass das Einschalten der Heizung doch etwas „Hobby-Erleichterung“ bringen könnte … die Temperatur-Ansprüche unserer Hefe in den hiesigen aktuellen Jahreszeiten-Gegebenheiten zu erfüllen wurde einfach immer schwieriger.

Immerhin wurde von der Familie schon festgestellt, dass die einzige warme Umgebung im Haus nur noch im „Gär-Zimmer“ wäre – dank‘ E-Radiator (so 2x am Tag) war dass derzeit dann doch der wärmste Platz … Aber seitdem die Heizperiode auch bei uns offiziell eingeläutet wurde, fühlt sich nicht nur der Sud wohl, sondern die Familie auch … 

Schon krass zu sehen, wie temperaturabhängig solch‘ ein Sud ist … normalerweise läuft die Gärung ca. 4-6 Tage … aber wenn die Temperatur eben nicht stimmt, dann streikt die Hefe und arbeitet einfach nicht mehr (erinnert mich an die Bahn – da fährt grad manchmal auch kein Zug mehr … ob die absinkenden Temperaturen dort auch der Auslöser waren, die „weniger Arbeit – mehr Geld“ Wünsche derart massiv durchzusetzen?)  Naja, die Hefe haben wir dank der Heizung zur Weiterarbeit überzeugen können und unser „Bruder HaSe“ wird daher wohl am Montag (nach immerhin 8 Tagen) abfüllbereit sein … vielleicht findet sich ja auch ein Temperaturregler für die Bahn.

In diesem Sinne … bis die Tage …

10.10.14 21:58


Bruder HaSe

Es sollte wieder etwas exotischeres sein, auch dabei hinnehmend, dass es in deutschen Landen wieder nicht als „Bier“ bezeichnet werden darf wegen den 560g Zucker, die wir extra zugegeben haben.

Aber der Reiz belgischer Mönche ist einfach zu groß … belgisches Klosterbier war unser heutiger Koch-Sud. Zwei Teile Malz, vier Rastzeiten beim maischen, zwei Hopfensorten … und eben Zucker. Aber dafür lief es „wie am Schnürchen“. Diesmal ist (zumindest erkennbar) nix schiefgegangen, nix danebengelaufen und auch nix wieder irgendwo hineingerutscht (also unser "A" vom Rücken gekratzt).

Jetzt steht der Bruder im Keller um sein Gemüt von 100° auf 20° abzukühlen … die Hefe (Belgian Abbey II) wartet schon auf ihre Arbeit und platzt fast vor Ungeduld … eigentlich im wahrsten Sinne des Wortes … durch die notwendige Aktivierung schon am Mittwoch für die Zugabe am Sonntag ist der Beutel ein echter „Kunststoff-Ballon“ geworden (beim ersten Mal hatten wir diesen Ballon zur Sicherheit in einen Topf gelegt – aber die Verpackung hat doch gehalten).

Jedenfalls war es schön zu sehen, wie sich beim Kochen das Cara-Malz mit seiner schwarzen Farbe anfing durchzusetzen um dem Bier die klostertypische Farbe zu geben (oder hat schon mal jemand Mönche mit „blonden“ Kapuzenkutten gesehen?).

In diesem Sinne … bis die Tage …

4.10.14 21:42


Doch keine Beziehungskrise

Ginger hat sich in der letzten Nacht doch dazu entschlossen, die Hefekerlchen auch ohne Fred ihre Arbeit machen zu lassen. Heute früh waren erste leichte Schaumblasen zu sehen und jetzt ist es ein schöner brauner Hefeschaum … eben das, was man von einem Bier-Sud erwartet.

Woran es lag?  Schwer zu sagen … vielleicht sind Frauen (bei „Ginger“ weiter von einer weiblichen Anrede ausgehend) eben Frauen und wollen mehr Aufmerksamkeit durch das Verzögern ihrer Reaktionen – trotz (noch verstecktem) Interesse? Eigener (durchzusetzender) Frauen-Wille? Könnte auch sein, dass sie uns Männern nur zu zeigen wollte, dass, nur weil wir Hilfsmittel einsetzen (Hefe), Frau noch lange nicht eingestimmt ist, solange sie nicht bereit ist ...

Pöse Leute vertreten jetzt bestimmt die Meinung, dass der Umschwung kam, weil eine kräftige Rührung verpasst wurde … „Manchmal, aber nur manchmal …“ … naja … wir dachten da aber eher an die Sauerstoff-Notzufuhr für die Hefe (so vergleichbar mit „Herzmuskel-Atem-drück-und-küss-mich überall-und-sabber-mir-nicht-ins-Gesicht-Massage“ aus dem „Erste-Hilfe-Kurs&ldquo, als wir den schweren Rührer noch einmal einsetzen.

Egal, … der Schaum schäumt und wir sind auf dem besten Weg, unsere gesunde Ginger zu vergären.

In diesem Sinne …

22.9.14 20:40


Ginger vermisst Fred

Das hatten wir glatt unterschätzt … Ginger gestern angesetzt und nichts passiert mit der Hefe. Es ist und bleibt eine honigfarbene Flüssigkeit, die alle Obstfliegen aus gefühlten 10km Umkreis anlockt, aber keinerlei Schaum oder Blubberblasen oder sonstige Zeichen, das die kleinen Hefekerlchen ihrer Vergärungsarbeit nachkommen. Das könnte daran liegen, das wir heute Sonntag haben … nun gut, aber warum an diesem Sonntag? Oder ist heute ein „Hefe“-Feiertag?

Es könnte auch daran liegen, dass Ginger ohne Fred nicht möchte, wenn wir sie alleine vergären. Hmm … wenn das das Problem ist, dann haben wir echt ein Problem. Ginger & Fred … ein populäres Leinwandpaar, welches 1936 auf Platz 3 der kassenträchtigsten Schauspieler in Amerika war (Wiki). 1936 … kann doch nicht sein, dass unsere Ginger nach über 70 Jahren immernoch an einem Fred hängt, oder?

Wir haben Ginger daher heute noch einmal eine kräftige Rührung verpasst, in der Hoffnung, entweder a) die Hefekerlchen zu wecken oder b) Ginger zu motivieren auch ohne Fred mitzumachen. Hoffen wir lieber nicht, dass es noch ganz andere Gründe für diese Untätigkeit gibt … je länger es dauert, spricht sich das bei den Obstfliegen bestimmt immer weiter herum und wir bekommen noch mehr (unerwünschten) Besuch.

In diesem Sinne …

21.9.14 18:20


Wir tun was für die Gesundheit

Und wieder ein Bier, welches im reinheitsgebotenen Deutschland diese Bezeichnung nicht tragen darf: „Ginger Bier“. Trotzdem ist es einen Versuch wert, auch dieses Gebräu anzusetzen. Ginger = Ingwer, was also bedeutet, dass wir gerade ein Kräuter-„Bier“ herstellen … kann nur gesund sein, wenn man folgendes erfährt:

"Ingwer soll ein gutes Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen sein. Die Ingwer-Inhaltstoffe hängen sich an  Rezeptorstellen eines Nervenbotenstoffes auf den Nervenzellen an, so dass das Brechzentrum in der Denkschale nicht aktiviert werden kann und die Übelkeit ausbleibt" ... na das wäre doch mal ein „Bier“ für diejenigen, bei denen bei anderen Biersorten nach fortschreitender Zeit in paralleler Abhängigkeit der geleerten Gläser  der Magen meint, der Weg der Entleerung nach oben wäre einfacher und kürzer. Einfach mal die Rezeptorstellen überlisten …

"Auch gilt die Ingwerwurzel als wärmende Arznei und man setzt den Ingwer daher im Übrigen gegen Erkältungskrankheiten ein. Wer gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung Ingwer nimmt, der schafft es in den meisten Fällen, den Ausbruch der Erkältung noch zu verhindern" ... na also … das ist doch mal ein Argument, so ein „Bier“ schon prophylaktisch zu trinken. Gut, dass wir es heute angesetzt haben.

In diesem Sinne …

20.9.14 19:22


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