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   die Hobbybrauer


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Bierdeckel

Zu einem richtigen eigenen Bier gehören ja eigentlich auch eigene Bierdeckel … also kurz eine 6-buchstabige Auskunft im Internet gefragt und da war sie … eine Druckerei für günstig Geld und wenn schneller, dann eben etwas Geld noch oben 'drauf.

Wir wollten schneller (hatten ja unseren HaSe) und haben daher ganz einfache runde Bierdeckel als Druck bestellt. Bild hochladen, „schneller haben wollen“ angeklickt, „höheren Preis bezahlen“ bestätigt und dann war die Spannung groß.

Naja, was „schnell“ war, war die Rückfrage, ob wir das eine Bild nur auf eine Seite haben wollen oder auf beide Seiten … bei „beidseitig bedruckt“ sind wir davon ausgegangen, dass das Bild das dann auch wird … falsch gedacht.

Da wir leider den Tag damit verbringen, das Kleingeld für unser Hobby noch „konservativ“ zu verdienen, war es zu dem Zeitpunkt, als wir diese Nachricht gelesen haben (am nächsten Morgen) auch „Essig“ mit „schneller bekommen“. Damit war klar … wenn  wir nicht „schneller bekommen“, dann auch kein „Geld oben ‚drauf“ … also Storno. Natürlich hätten wir eine Druckfreigabe erteilen können, aber der Text dazu war eine Freistellung von Fehlern jeder Art – nur "Geld oben 'drauf-Zeit" war ja auch abgelaufen.

Danach zweiter Versuch ohne „schneller bekommen“ und dafür dann nur „normal Geld“ bezahlen“. Diesmal wussten wir ja  Bescheid und haben gleich zwei Bilder hochgeladen. Dass wir die „schneller“-Option jetzt nicht genutzt hatten war eine weise Entscheidung, denn auch diesmal hatten wir statt der Bierdeckel wieder eine Nachricht … "die Bilder sind in ihrer Größe leider nicht Millimetergenau und es könnte daher zu Problemen kommen" … "die Größe der Bilder zu ändern würde auch einen "erheblichen Mehraufwand bedeuten" … hä? ... jedes Fotobuch hatte bisher immer nur geschimpft, wenn die Bilder zu klein waren ... jetzt ist "zu gross" ein Problem? Aber auch hier der Hinweis auf die mögliche Druckfreigabe und damit Erteilung eines „Freifahrtscheines“.

Da wir keine Lust mehr darauf hatten, nach einer Anpassung (die wir als nicht tragisch für einen richtigen Druckbetrieb sehen), eine weitere Nachricht der Art „Sie waren leider nicht rechtzeitig am Maschinen-Druckstartknopf – dürfen wir mit Ihrer Erlaubnis – dafür aber ohne Gewähr - diesen selbst bedienen?“ hatten, wurde auch dieser Auftrag ein Storno.

Was sagt uns das? Das Ergebnis von „weniger zahlen“ ist nicht immer das, was man denkt.

In diesem Sinne …

19.9.14 19:42


Heute für die Steuer

Wir haben gelesen, dass Blogs auch „offiziell“ gelesen und interpretiert werden können … „offiziell“ klingt und „riecht“ auch etwas förmlich … bei uns ist es aber wahrscheinlich einfach nur dadurch bedingt, dass selbst ein kleiner Hobbybrauer eine (immerhin) fünf-stellige Zollnummer benötigt. Wer jetzt denkt, wir lassen unser Bier in China brauen, dann hierher holen und daher diese Nummer benötigen … falsch gedacht. Schon der erste Liter eigenen Biers ist in unserer ordnungs-, papier-, anmelde-, behörden-, auflage-, vorschriften- (ich könnte den ganzen blog damit füllen) -liebenden Heimat (bier-)steuerpflichtig. Und dafür ist der Zoll zuständig.

Immerhin gab es doch etwas Mitleid mit uns Selbstversorgern, was dazu führte, dass immerhin 200l pro Jahr von dieser Steuer verschont bleiben. Aber auch nur, wenn die Vorsilbe „Selbst-“ auch eingehalten wird. Selbst ein "Selbst", was nur anderen (fremden Dritten) bei der Herstellung gezeigt wird ist kein "Selbst" mehr ... eben ein sehr schnell "selbstloses" Deutschland ...

An dieser Stelle einen Gruß, falls ein „Offizieller“ sich dafür interessiert, wieviel wir pro Jahr brauen … wir peilen die 199,9 Liter-Marke an und werden versuchen, diesen Plan nicht „überzuerfüllen“ (dieses Wort wird als „falsch geschrieben“ markiert … scheint so, dass heute keiner mehr einen Plan übererfüllt).

Sollten wir doch übererfüllen … es gibbet ja das Formular 2075 (kein Scherz), was wir natürlich ordnungsgemäß ausfüllen und abgeben um dann mit dem ermäßigten Steuersatz für Hobbybrauer dafür belohnt zu werden.

In diesem Sinne …

18.9.14 18:54


Pausenblog … Blogpause … IPA

Nach einer (abwesenheitsbedingten) Pause ist es doch nett zu sehen, dass immerhin fast keiner den blog liest ;-) … An der Stelle möchten wir uns aber bei dem einen Besucher der letzte Tage TOTAL bedanken – immerhin hat er/sie aus dem "keiner" das „k“ weggekickt.

In Sachen Bier brauen wir munter vor uns hin, die blonde Mexikanerin wurde am Sonntag abgefüllt und nun schauen wir, was ein „IPA“ so macht. „IPA“ soll ja total „hipp“ sein und heißt mit vollem Namen „India Pale Ale“.

Wiki meint an dieser Stelle: „Dieses Bier wurde im 19. Jahrhundert in England und Schottland für die indischen Kronkolonien gebraut, dort war es unter den Kolonialtruppen sehr beliebt. Da es die lange Seefahrt überstehen musste, wurden an die Haltbarkeit besonders hohe Ansprüche gestellt. Der hohe Alkohol- und Hopfengehalt waren nötig, um die Umrundung von Afrika überstehen zu können. Den Suez-Kanal gab es zu damaliger Zeit nicht, so dass normales Bier auf den Segelschiffen mangels Kühlräumen verdorben wäre.“

Hmmm … nun umrunden wir hier ja nicht das Kap der guten Hoffnung (trotz unserer Hoffnung auf ein gutes Bier), wollen das Bier auch nicht mit zur Fremdenlegion nehmen (sind zu alt dafür) und den Suezkanal gibbet auch schon … mal sehen, wie sich der Kollege so verhält, wenn er nicht schaukelt und keine Salzluft hat. Im Zweifel werden wir ein paar Shanties auflegen und die Flaschen daneben stellen – wird bestimmt auch gehen.

In diesem Sinne …
17.9.14 18:23


Hobbybrauen?!

Spannend ist im Übrigen auch zu erleben, wie andere Leute reagieren, denen wir von unserem Hobby “ Bier brauen“ erzählen. In 99% der Fälle kommt als erstes die Rückfrage: „Wie jetzt? Echtes trinkbares Bier?“ Wenn dies dann bestätigt wird (allerdings mit dem Hinweis darauf, dass wir in Sachen „Trinkbarkeit“ doch noch etwas zurückhaltender sind mit unserer Euphorie) ist meist erst einmal Ruhe. Keine Ahnung warum. Vielleicht ja die Scheu weiter zu fragen … vielleicht ja aber auch der Zweifel daran, dass unsere Projekte wirklich gelingen … vielleicht ja auch Unglaube oder einfach nur Desinteresse an einem Bier. In aktuellen Zeiten des Öko-Vegetarier-Bio-Mager-Fettarm-Wahns hat es das „gute alte Bier“ mit seinem, inzwischen ca. 500 Jahre alten  Reinheitsgebot (und damit vorgegebenen Inhalten) etwas schwerer. Auch wenn wir Hobbybrauer uns nicht daran halten müssen, so haben wir doch nicht den Ehrgeiz ein „Mager“-Bier brauen zu wollen. Es gibt auch schon genügend „Bio-Biere“ auf dem Markt … ist für uns auch nicht unbedingt die Erfüllung  (so ist das eben mit der subjektiven Objektivität).

Immerhin wächst so langsam unsere Webseite, wenn zwar noch nicht mit Ergebnissen, so doch mit Erfahrungen, manchmal verstärkt durch Bilder. Schön zu sehen, dass die Seite immer mal wieder gerne besucht wird (unser alter Ego hat uns einen counter einbauen lassen). In diesem Sinne …

10.9.14 18:55


Rabbitbeer

Wir haben die „Entspannungs“-Zeit (die blonde Mexikanerin gärt entspannt vor sich hin) zwischendurch einfach mal genutzt um über den „Teller-Grenzrand“ zu schauen.

„Hasebier“ … also schauten wir nach „Rabbitbeer“ im grenzenlosen „wörldweidenwebb“ (da wo Surfer statt Kühe grasen und Social-Junkies ihre Umwelt über jede ihrer kleinsten Körperbewegungen bzw. manchmal auch bereits schon nur den Gedanken daran im gefühlten Sekunden-Takt informieren und bildlich dokumentieren).

Und tatsächlich … es gibt sowohl am westlichen anderen Ende als auch am östlichen anderen Ende der Welt „Rabbits“, die auf Bier stehen. Während „Whiterabbitbeer“ scheinbar sehr gut fein verteilt auf dem ganzen 5. Kontinent verkauft wird, 5 Rabbits in drei Bundesstaaten der States angeboten wird, handelt es sich bei „Duck-Rabbit“ um eine amerikanische Craft-Brewery, das heißt also eine kleinere unabhängige Brauerei mit einem eigenen Willen und individuellem Konzept. Klang ganz nach uns (zumindest in Sachen „eigener Wille“ und „individuell" ), sodass es ganz nett war, als unsere Grüße „über den Teich“ beantwortet wurden. Und nein … es war keine Abmahnung wegen unserer Namensfindung …

9.9.14 19:34


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