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   die Hobbybrauer


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blog-Nachschlag (Fazit?)

Mal nach 2 Wochen blog (immerhin jeden Tag) für uns ein Resümee ziehen ... es macht Spass, es befreit, es ist erleichternd, es ist erfrischend, es ist ... naja, immerhin auch schön zu sehen, dass uns 6,3 Besucher pro Tag lesen.

Was die Frage aufwirft, wer nur 0,3 (30%) aufbringt um diesen blog zu lesen ... im Versicherungsdeutsch sind das bestimmt nur 5 Finger und der Arm (aber links, oder rechts?)

Immerhin hat sich noch niemand dazu entschlossen, unsere Zeilen zu abonnieren - ein schlechtes Zeichen (bei uns, weil verklickt?) oder ein gutes Zeichen (weil jeder tägliche individuelle click damit zeigt, dass wegen dem höheren Aufwand das persönliche Interesse grösser ist?). <Bzw. klickt uns überhaupt jemand an und hat Interesse an uns?

Naja, bezugnehmend auf den ersten Absatz haben wir für uns immerhin eine Einstellung gefunden - wäre nett auch mal ein paar Kommentare (im Gästebuch? ... keine Angst, unbequeme Einträge werden gnadenlos gelöscht) dazu zu lesen

 

8.9.14 21:52


Es „blubbt“ entspannt

Tja, so ist das Hobbybrauer-Hobby … eigentlich Entspannung pur (nicht vergleichbar mit schwitzendem Erkämpfen neuer persönlicher Bestzeiten in irgendeiner Sportart). Es gibt eine bestimmte Zeitspanne, in der man gemeinsam aktiv ist und dann wird eigentlich nur noch zugeschaut, weil „andere“ arbeiten.

El méxico arbeitet gut mit, der Hefeschaum kam relativ schnell hoch und die Farbe wird etwas „blond“, wie man (oder wir) es von einem Bier aus einem sommerge(ver)wöhnten Land erwarten und kennen. Wir spielen sogar mit dem Gedanken, in diesem Fall das deutsche Reinheitsgebot total außer acht zu lassen, und bei der Abfüllung etwas Tequila hinzuzugeben. Klar, das wäre kein Bier mehr, aber doch eine Versuchung wert, oder? Vielleicht nehmen wir die Hälfte des Suds für diesen Versuch.

Da vor Sonntag (wegen Abwesenheit) keine Abfüllung erfolgen wird, können wir das noch genügend diskutieren, erwägen,  abwägen, erörtern, überlegen, hypothetisch theoretisch geschmacklich analysieren … na eben alles sowas, was uns in unserem Demokratie-Alltag alltäglich begegnet. Nur eins wissen wir … unser Bier wird nicht wesentlich teurer und dauert in der Herstellung auch nicht länger, als vorher kalkuliert (der Tequila kann die Kosten nicht um 200-300% explodieren lassen … und selbst wenn es eine derart exklusive Marke werden sollte … keine Angst … der deutsche Steuerzahler wird davon garantiert nicht betroffen sein).

8.9.14 19:21


Mexico

¡ viva méxico !

Uns war irgendwie klar, dass wir in unseren „Kochpausen“ auch una cerveza de Mexico probieren werden … wenn auch wieder als „Dosenbier“ (sorry). Immerhin können wir dann (nach den Verkostungen) in Sachen Extraktbier bei mehreren Sorten mitreden.

Aber eigentlich ist die Verwendung eines „Bier-Kit“ nach Meinung mehrerer  "Wissender" doch kein brauen sondern eher mischen. Der Sud ist fertig als Extrakt in der Büchse und wird mit Zucker oder Malzextrakt im heißen Wasser aufgelöst. Dann kommt kaltes/warmes Wasser hinzu, sodass bei Erreichen der vorgegebenen Gesamtliterzahl die Anstelltemperatur (die Temperatur, bei der die Hefe zugegeben wird) entsprechend des angegebenen Rezeptes ist – in unserem mexikanischen Fall 30°C. Zugegeben, das ist die einzige „Herausforderung“ … was aber auch bedeutet, dass solch‘ ein Sud innerhalb von ca. 30min bereits zur Gärung abgestellt werden kann – also gut für zwischendurch.

Unser nächster “echter“ Brau-Tag wird erst wieder Anfang Oktober sein … ein „Belgisches Dubbel“ – die Zutaten sind schon beschafft, die Hefe „schläft“ im Kühlschrank. Leider muss sich aber unser Hobby dem Alltag unterordnen (auch um sich zu reklimpern) und da fällt ein gemeinsamer ganzer freier Wochenend-Tag nun einmal nicht jeden Monat an.

7.9.14 18:07


Kirschen vs. Bananen

Nachdem unser Bananen-Projekt doch so etwas geruchs- und fliegenartig scheinbar danebenging (die Verkostung steht noch aus – es kann also noch das „Bananen-Wunder“ geben) haben wir uns dazu entschlossen, der kleinen roten Steinfrucht eine Chance zu geben.

 

Kirschbier …. das erweckt zumindest bei uns Assoziationen mit Belgien & Brüssel … keine Angst, Marken werden nicht genannt. Aber eigentlich (zumindest für unsere Frauen) sehr angenehm im Geschmack. Alleine schon um zu zeigen, dass wir nicht nur „Männer“-Bier brauen, stellten wir uns dieser Herausforderung.

 

Daher haben wir auf Basis einer „schnöden“ Pils-Extrakt-Dose, einer größeren Menge Kirschsaft sowie Zucker und öbergäriger (wegen der Temperaturen) Trockenhefe ein paar Sud-Liter vor sich hin blubbern lassen. Es war wieder einmal ein Experiment (was im Übrigen leider auch wieder die Obstfliegen schön fanden).

 

Immerhin war es seltsam anzuschauen, dass sich die Spindel (das Gerät zum messen des Restzuckergehaltes und der Temperatur), nachdem sie abgetaucht und dann 10 sec stehengeblieben war, langsam wieder erhob … und dass bis zur 20% Marke (soviel Zucker war noch nicht einmal am Anfang drin gewesen). Des Rätsels Lösung haben wir dann nach mehrmaligem hartnäckigen „unterstucken“ erkannt … es haben sich unten am Thermometer Luftbläschen gesammelt, die dann die Spindel wieder nach oben getrieben haben. Aber bei der ersten Messung war das Deja-vu mit dem verkorksten Bananenbier wieder da. Immerhin hatten wir diesmal so ein gutes Gefühl am Ende, dass die Flaschen sogar ein "HaSe"-Etikett verdient haben.

6.9.14 19:46


„Ready for standby“

Die Flaschen sind gefüllt, die Zeit (bzw. das Jungbier) war reif zur Gär-Lagerung. Natürlich haben die kleinen Hefe-Mädkerlchen (es war versprochen … und wenn wir dran denken, dann halten wir unsere Versprechen auch) auch hier noch etwas zu tun bekommen, damit der typische „plopp“ beim Öffnen der Flasche (hoffentlich) entsteht … verursacht durch den Klimakiller CO². Sind wir jetzt dadurch, dass wir vorsätzlich CO² nur wegen eines Flaschen-„plopp“ erzeugen, Umweltsünder? Allerdings bekommt das Bier auch erst durch die Kohlensäure seinen frischen Geschmack … ohne, wäre es nur eine „schale Plürre“.

 

Beim Extraktbier nimmt man im Regelfall Zucker. Im Falle des Iren waren es 4 Gramm je 0,5l Flasche. 4 Gramm … das war definitiv zu wenig für die Küchenwaage. Sie hat nicht einmal ansatzweise mit einer ihrer digitalen Zahlen-Anzeigeflächen gezuckt … alles blieb stur bei „0“, egal ob der Löffel voll, halbvoll oder einfach nur umgedreht war. Blieb also nix weiter übrig, als zu schätzen … Nur, wie schätzt man 4 Gramm? Na egal, der Löffel war bei ca. 50% der Flaschen halbvoll, beim Rest durfte es „etwas mehr sein“.  So bleibt wenigstens die Überraschung auch beim Verkosten erhalten.

5.9.14 20:38


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